Oben Alt
Zurueck zur Startseite
unten Alt
Rund Alt
Rund Alt
Vaktijdschrift BALANCE•  Stern des Friedens

Heft 2/2012

Stern des Friedens                                Zusatztexte zum Heft

 

Auf der Suche nach Harmonie und Frieden

Auszug aus dem Leitartikel von Friedel Kloke-Eibl

 

In ihrem Leitartikel zitiert Friedel Kloke-Eibl Astrid Lindgren:
"Müssen wir uns aber nicht dennoch fragen, ob der Mensch nicht vielleicht schon in seiner Anlage fehlerhaft ist? Wir alle wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern? Könnten wir nicht versuchen, eine ganz neue Art Mensch zu werden?"

Der griechische Philosoph Platon schrieb über das "Wahre, Schöne und Gute". Dabei handelt es sich um den Menschen und um das, was ihn bewegt oder ihn sogar am Ende glücklich macht. Wonach sehnen sich Menschen? Es ist der Wunsch, ganz, heil zu sein, vertrauen, hoffen und glauben zu können. Viele Menschen erwarten, bei der Meditation des Tanzes - Sacred Dance Frieden, heilsame Stille und Harmonie zu finden. Wenn man Frieden jedoch als das Ergebnis von Friedfertigkeit und der Fähigkeit, Konflikte mit Empathie zu klären, Probleme kreativ oder spielerisch zu lösen, definiert, erhebt sich die Frage: ist ein soziales Zusammenleben in Harmonie, ohne Statuskämpfe und Reibungen überhaupt möglich?

Bei allen Zweifeln und Vorbehalten - Was bliebe denn vom Leben, wenn wir uns das Träumen verbieten und unsere spirituellen Quellen versiegen lassen? Träume und Visionen sind lebensnotwendig, überlebensnotwendig. In diesem Zusammenhang finde ich die nachstehende Geschichte von Dorothee Sölle ermutigend:

"Die Leute im Mittelalter, welche die Kathedralen gebaut haben, haben sie nie fertig gesehen. Hunderte Jahre wurde daran gebaut. Da hat irgendein Steinmetz eine wunderschöne Rose gemacht; sie war sein Beitrag, sein Lebenswerk. Aber ohne seine einzigartige Rose wäre die Kathedrale nicht geworden, was sie ist. Dennoch: eines Tages gab es die fertige Kathedrale wirklich. So ähnlich müsst Ihr Euch das mit dem Frieden vorstellen."

Es kommt darauf an, uns in Gruppen für Frieden und Gerechtigkeit zu engagieren und nach einem vertrauensvollen, friedlichen, schöpferischen Miteinander in unseren Tanzkreisen zu streben. Uns verbindet die Suche des eigenen Herzens nach der Essenz. Die Ausdrucksformen sind so vielfältig wie die Menschen und Kulturen. Doch sollten wir nicht vergessen: im Herzen sind wir alle Eins.

Schalom - Salam


<-zurück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund Alt
###COUNTER###