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Heft 1/2007

Spirale

 



„Atemtanz - Spirale und Wachstum im Atem“

Auszug aus dem Artikel von Christa Camerer


.…Das Grundmerkmal der Spirale ist die sich öffnende Kreisbewegung. Wie der Kreis hat auch die Spirale ein Zentrum, einen Mittelpunkt (wenn sie flächig kreist) oder einen Mittelstab (wenn sie räumlich kreist). Das Kreisen und damit das Schwingen ist ihr wesentlich zu eigen, aber kein Kreis schließt sich, alle Kreise öffnen sich entweder (flächig) nach außen bzw. nach innen, oder sie streben (räumlich) nach oben bzw. nach unten. Damit ist die Spirale das Symbol der geordneten Bewegungsveränderung, während der Kreis selber das Symbol der geordneten Bewegung = Schwingung bleibt. Der Kreis bewahrt Inneres, die Spirale aber bildet unentwegt neuen Raum für ein neues Inneres; damit haben wir die Grundbeschreibung dessen, was Wachstum genannt werden kann…

…Das Geheimnis der tänzerischen Grazie, die Anmut, ist die Ausbalancierung im Kreuz, dem Schwerpunkt des menschlichen Körpers. Ein einziger Punkt in unserem Körper ist zugleich das Zentrum des Wachsens, des Gewichts und der Harmonie. In der Atemarbeit und im Tanz wird dieses innere Zentrum ausgebildet. Nach unserer Erfahrung ist die Gegend um das Kreuzbein ein Zentrum, von dem aus sich die Gestaltungskräfte der Aufrichtung organisieren, also jene Kräfte, aus denen sich der freischwingende Atemtanz entwickelt…

… Indem der Atem „spiralig“ reagiert, fängt er alle Kräfte auf, umgreift sie in ihrer Grundbewegung und macht damit geordnetes Wachstum möglich, wird zur „Schönheit“ der Gestalt und des Ausdrucks im Atemtanz.

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